Finden, was Spaß macht: Hobbys für Kinder

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Abseits von Schule und Hausaufgaben kommt bei Kindern und Jugendlichen oft Langeweile auf. Ein regelmäßiges Hobby schafft da Abhilfe – und hat gleichzeitig großen Einfluss auf die körperliche und geistige Entwicklung eures Kindes. Ist ein Kind dazu in der Lage, sich für eine Freizeitbeschäftigung zu begeistern und macht es seine Sache gut, so wird es sich kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Sportverein, die Musikschule oder auch das heimische Wohnzimmer als Ort für das Hobby dienen.

Das richtige Hobby

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Basteln, Fußball spielen, ein Instrument lernen, die Natur erforschen oder Fitness – die Auswahl an Freizeitaktivitäten, denen Kinder und Jugendliche heutzutage nachgehen können, ist unbegrenzt. Das Hobby lässt sich als Lieblingsbeschäftigung oder Freizeitvergnügen definieren, dem ein Mensch intensiv und freiwillig nachgeht. Gerade Musik- und Sportgruppen sind für die Entwicklung der Kinder wichtig. Musik fördert z.B. die kognitive sowie emotionale Entwicklung, während Sport einen positiven Einfluss auf die Motorik der Kinder ausübt. Ganz nebenbei lernen die Kinder verlässlich zu sein und Verantwortung zu tragen.

In erster Linie soll ein Hobby Spaß machen. Darüber hinaus soll es – das raten Pädagogen und Entwicklungspsychologen – Kinder zwar fördern, aber nicht überfordern. Und vor allem geht es nicht darum, was die Eltern wollen. Nur weil Mama gerne reitet, muss das die Tochter noch lange nicht mögen. Und ein unmusikalisches Kind jede Woche zum Klavierunterricht zu schicken, ist auch wenig sinnvoll. Doch woher wissen Kinder, was ihnen Spaß macht? Ein Test, um Interessen zu wecken, kann die nötige Initialzündung liefern. Viele Vereine bieten Schnuppereinheiten an, in denen das Kind einen ersten Eindruck gewinnen kann. Meist stellt sich schnell heraus, ob ein Kind Spaß an einem Hobby hat oder nicht.


Mit dem Hobby wachsen

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Hat euer Kind sich für ein Hobby entschieden, so kann nach und nach Zubehör hierfür angeschafft werden, z.B. zu Geburtstagen oder zu Weihnachten. Seinem Hobby nachzugehen, erfordert Durchhaltevermögen, fördert aber auch die Selbstwahrnehmung und Selbstkompetenz eures Kindes. Ein Instrument nach und nach zu beherrschen, künstlerische Techniken Schritt für Schritt zu erwerben und einer Sportart ernsthaft nachzugehen, lassen euer Kind persönlich wachsen. Egal welcher Aktivität euer Kind nachgeht – fast immer ist es die soziale Kompetenz, die beim aktiven Miteinander in der Gruppe besonders gefördert wird. Da wird sich einerseits aneinander gemessen, gleichzeitig aber auch voneinander gelernt. Und vor allen Dingen: Gemeinsam ein Ziel verfolgt.

Zu viele Hobbys sind kontraproduktiv

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Bei aller Freude an Freizeitaktivitäten: Die Schule darf keinesfalls vernachlässigt werden. Deshalb sollte ein Kind nicht zu vielen Hobbys nachgehen, denn diese sollen ja der Entspannung und dem Ausgleich zum anstrengenden Schulalltag dienen. Zu viele außerschulische Beschäftigungen überfordern die Kinder und werden zum bedeutenden Stressfaktor. Dieser wirkt sich natürlich auch auf die Konzentration z.B. im Unterricht aus und nicht wenige Kinder vernachlässigen aus Zeitmangel auch ihre Hausaufgaben. Das kann negative Folgen wie Appetitlosigkeit, Erschöpfung, Gereiztheit, Schlafstörungen, Bauchweh und Kopfschmerzen sein. Wirklich freie Zeit ist demnach essentiell zur körperlichen und geistigen Regeneration der Kinder.