Benimm ist in!

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Und wie! Denn heutzutage geht es nicht um steife Etikette und Dressur. Gute Manieren dienen einem aufmerksamen, hilfsbereiten, respektvollen Umgang miteinander. Sie erleichtern das Zusammenleben und verleihen Souveränität auch in ungewohnten Situationen.

Ist Ihr Kind fit in Sachen Höflichkeit? Bei der Einladung zur Hochzeit der Tante oder zum runden Geburtstag von Oma kann es seine „gute Kinderstube“ unter Beweis stellen. Ganz ohne Stress, denn wenn etwas nicht klappt, drücken alle ein Auge zu und der Ausrutscher bleibt in der Familie.

Wie Kinder gutes Benehmen lernen

Die Eltern als Vorbild – das prägt

  • Am Wichtigsten: Kinder lernen gutes Benehmen vor allem am Vorbild der Eltern. Ein freundlicher Umgang miteinander färbt ab.
  • Die Erfahrung vieler Eltern größerer Kinder: Auch wenn der Nachwuchs es zuhause an Manieren mangeln lässt – wenn es drauf ankommt, benehmen sich die Sprösslinge außer Haus meist perfekt. Vorausgesetzt, sie haben die Grundregeln der Höflichkeit gelernt.
  • Lassen Sie auch mal Fünfe gerade sein. Kompromisse und Flexibilität machen das Familienleben entspannter.
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Bitte zu Tisch – Appetitlich essen

     
  • Mit Messer und Gabel zu essen will geübt sein. Deshalb brauchen Kinder immer mal wieder Gelegenheit zum Üben.
  • Nicht mit vollem Mund sprechen, nur mit geschlossenem Mund kauen und beim Husten, Niesen, Gähnen die Hand vor den Mund halten – Das schaffen auch Kinder!
  • Ellenbogen haben auf dem Tisch nichts zu suchen, sagen Etikette-Trainer. Manche Eltern sehen das nicht so eng.

Was beim Reden zu beachten ist

  • Was Kinder nach und nach lernen können: Beim Sprechen sein Gegenüber anschauen und Blickkontakt halten, aber nicht starren Kinder sollten erfahren, wann sie Menschen siezen sollten und wen sie duzen dürfen
  • Beim Kommen begrüßen und beim Weggehen verabschieden: Das gehört zum kleinen Einmaleins des guten Benehmens.
  • Die Gespräche anderer nicht unterbrechen und den Gesprächspartner ausreden lassen – das verlangt Kindern Disziplin ab, die sie üben müssen.
  • Höflich bitten und sich entschuldigen, wenn es nötig ist. Ein gutes Vorbild hilft Kindern dabei.

Gute Manieren - spielend geübt

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  • Wenn zur gemeinsamen Mahlzeit alle zusammen am Tisch sitzen, darf geredet und gelacht werden. Wer sich als perfekter Ritter der Tafelrunde mit untadeligem Benehmen erwiesen hat, bekommt einen Lobespunkt und bei einer gewissen Anzahl eine Belohnung.
  • Eine andere Möglichkeit: Je Familienmitglied und gut verlaufener Mahlzeit oder sonst bei gutem Benehmen werfen Sie eine Murmel in ein Gefäß. Wenn es voll ist, unternehmen alle gemeinsam etwas Schönes.
  • Jedes Familienmitglied beim Essen filmen, am besten bei schwierigen Aufgaben mit Spaghetti oder Grapefruit. Danach schauen sich alle das Video an. Wir versprechen: Es wird lustig und jeder versteht, warum man von „appetitlich essen“ spricht.