Die wichtigsten Grundlagen für ein gelungenes Kinderfest

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1. Der Termin: Wann soll die Party stattfinden?

Damit die meisten Gäste Zeit haben und nicht am nächsten Tag in die Schule müssen (und auch Sie frei haben), empfiehlt sich ein Freitag oder Samstag als Party-Tag. Alternativ sind natürlich die Ferien ein perfekter Zeitpunkt. Alle haben frei und die Party kann auch mal unter der Woche starten …

2. Die Dauer: Wie lange geht der Party-Spaß?

Die Dauer: Wie lange geht der Party-Spaß? Das hängt ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Je älter die Kinder sind, desto länger geht die Feier in der Regel und umso später beginnt bzw. endet sie. Das Ende sollten Sie, vor allem wenn es um die Nachtzeit geht, mit den Eltern der Gäste besprechen. Ab 14 Jahren kann die Teenager-Party ruhig schon bis 20 Uhr dauern, mit 15 oder 16 Jahren gerne auch bis 22 oder gar 23 Uhr. Eine Übernachtungsparty kann schon für Zehnjährige ein Riesenspaß sein, ist aber besonders bei 12- bis 16-Jährigen sehr beliebt. Dazu werden die Gäste erst gegen Abend eingeladen und die Party endet am Morgen nach dem Frühstück. Übrigens: Das Jugendschutzgesetz ist nur relevant, wenn die Party außerhalb Ihrer eigenen vier Wände stattfindet, nicht aber wenn Sie zu Hause feiern.

3. Das Budget: Wie viel darf die Party kosten?

Das Budget: Wie viel darf die Party kosten? Wie viel eine Party kostet, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. So zum Beispiel von der Anzahl der Gäste. Davon wiederum hängen weitere Kosten wie Essen und Getränke oder die Location ab. Je mehr Leute zur Party eingeladen werden, desto mehr Verpflegung brauchen Sie und desto größer muss die Location sein. Beziehen Sie Ihr Kind unbedingt in die Partyplanung mit ein und kalkulieren Sie das Budget sorgfältig, damit Sie nach der Party keine bösen Überraschungen erleben.

4. Die Gästeliste: Wer wird eingeladen?

Die Gästeliste: Wer wird eingeladen? Das hängt im Wesentlichen vom Budget und der Location ab bzw. bedingt sich mit diesen Punkten. Fragen Sie Ihr Kind, wie viele Leute er/sie einladen möchte und gleichen Sie die geplante Gästeanzahl mit dem Budget ab. Eine Gästeliste, in die Sie eintragen können, wer abgesagt und zugesagt hat, hilft dabei, den Überblick zu behalten.

5. Die Location: Wo soll die Party stattfinden?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Sie können die Party zu Hause feiern oder eine externe Location buchen. Beides hat Vor- und Nachteile. Die Party in den eigenen vier Wänden bzw. im Partykeller oder Garten zu veranstalten, ist in jedem Fall günstiger. Allerdings könnte es, je nach Anzahl der Gäste, auch schnell eng werden. Findet die Feier im Freien statt, sollten Sie unbedingt auf Wetterumschwünge vorbereitet sein und sich einen Schlechtwetter-Plan überlegen. Besorgen Sie z.B. ein Zelt für den Fall, dass es regnet. Für die kühlen Abendstunden empfiehlt es sich, Decken und Heizgeräte parat zu legen/stellen. Die Gäste sollen schließlich nicht frieren. Tipp: Legen Sie einen Partybereich fest! Idealerweise brauchen Sie einen Bereich fürs Tanzen und für Aktivitäten und einen für Essen und Getränke. Erklären Sie das restliche Haus (außer natürlich die Gäste-Toilette) zur Tabu-Zone. So beschränkt sich das Chaos auf einen kleinen Teil des Hauses/Gartens. Eine externe Location wie beispielsweise ein Vereinsheim oder ein Saal kostet i.d.R. Miete. Dafür ist oft mehr Platz und es ist sichergestellt, dass im eigenen Heim nichts kaputt geht. Wie Sie sich auch entscheiden, die Location sollte in jedem Fall genügend Platz für alle eingeladenen Gäste bieten. Sie sollte einerseits nicht zu klein sein, so dass sich alle auf die Füße treten, aber anderseits auch nicht zu groß, da sonst aufgrund der schieren Größe keine ausgelassene Stimmung aufkommen kann. Es gilt ein gesundes Mittelmaß zu finden, was natürlich auch immer mit dem zur Verfügung stehenden Budget in Einklang gebracht werden muss. Außerdem muss die Wunschlocation am Wunschtermin noch verfügbar sein. Das sollten Sie im Vorfeld unbedingt prüfen.

Extra-Tipp:

Klären Sie VOR der Party, wer die Aufräumarbeiten NACH der Party übernimmt. Idealerweise unterstützt Ihr Kind Sie dabei – steigern Sie seine/ihre Motivation indem Sie ihm/ihr z.B. anbieten, das Pfandgeld behalten zu dürfen.